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Survey of God's Redemptive Plan in the Bible

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Übersicht über Gottes Heilsplan in der Bibel




1) Im Anfang ...

2) Der Abraham-Bund

3) Der Mose-Bund

4) Der neue, auf Christus gegründete Bund

a) Heilung durch Jesus

b) Vollständige Erfüllung des Versprechens an Abraham





Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.

(1.Mose 1,1)


Am ersten Tag schuf Gott das Licht und trennte es von der Finsternis und nannte sie Tag und Nacht. (1.Mose 1,3-5)

Am vierten Tag schuf Gott die Sonne, den Mond und die Sterne. (1.Mose 1,14-19)

Am zweiten Tag machte Gott eine Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste und nannte er sie Himmel. (1.Mose 1,6-8)

Am fünften Tag schuf Gott die Lebewesen des Meeres und die Vögel. (1.Mose 1,20-23)

Am dritten Tag schuf Gott das trockene Land und die Pflanzen. (1.Mose 1,9-13)

Am sechsten Tag schuf Gott alle Lebewesen auf dem Land und auch den Menschen. Und Gott sah alles,was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. (1.Mose 1,24-31)



Für diejenigen, die Probleme haben, die Schöpfungsgeschichte so zu akzeptieren, sei das Buch Fragen an den Anfang empfohlen, das von Wissenschaftlern geschrieben wurde, die den Standpunkt vertreten, daß die Schöpfungslehre wissenschaftlich belegbar ist, und daß die Evolutionstheorie eben doch nichts weiter als eine immer noch unbewiesene Theorie ist. Ebenso empfehlenswert ist ein Besuch auf den Seiten www.wort-und-wissen.de bzw. www.AnswersInGenesis.org.


Im zweiten Kapitel des 1. Buches Moses erfahren wir Einzelheiten darüber, wie Gott Adam und Eva geschaffen hat, sie ins Paradies setzte und Gemeinschaft mit ihnen hatte. Doch im ersten Kapitel erfahren wir das wichtigste Detail – nämlich dass Gott den Menschen in seinem Ebenbild schuf (1.Mose 1,26-27), was bedeutet, daß Gott seinen Geist in den Menschen gelegt hat; etwas, das er für kein anderes Lebewesen getan hat.


Die Menschen hatten das ganze Paradies für sich, nur eines sollten sie nicht tun: Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon ißt, mußt du gewißlich sterben! (1.Mose 2,16-17)

Aber schon wenig später lassen sich die ersten beiden Menschen von Satan zum Ungehorsam verführen und sündigen so gegen Gott. Die Welt, die Gott geschaffen hatte, war gut gewesen. Doch durch die Sünde kommt der Tod in die Welt. Tod bedeutet in erster Linie “Getrennt-Sein” – und zwar Getrennt-Sein vom Leben Gottes und daraus folgend Verfall sowohl auf geistlicher als auch körperlicher Ebene.

Gott hatte den Menschen geschaffen, um mit ihm Gemeinschaft zu haben. Durch die Sünde kam jedoch so etwas wie ein tiefer, unsichtbarer Abgrund zwischen Gott und den Menschen. Der Mensch hatte sich selbst vom Leben Gottes abgeschnitten und begann nun, immer unabhängiger von Gott zu leben.



Da das erste Menschenpaar gesündigt hatte, hat sich ihre Veranlagung zur Sünde (Ungehorsam, Stolz, Egoismus) in allen ihren Nachkommen fortgesetzt. Zur Zeit Noahs (im sechsten Kapitel des 1. Buches Mose) zeigte die Menschheit immer mehr, wieviel Böses das Herz des Menschen hervorbringen kann, so daß es Gott reute, daß er den Menschen gemacht hatte. Deshalb wollte er ihn und alles, was auf der Erde war, zerstören. Nur Noah, der sein Leben nach Gottes Maßstäben führte, fand Gnade vor Gott. So gebot ihm der HERR, eine Arche zu bauen – ein großes, kastenförmiges Schiff, in dem Platz war für Noahs Familie und für alle Tierarten. Dann schickte Gott eine gigantische, weltweite Sintflut und vernichtete alle Lebewesen, die nicht in der Arche waren. Doch als das Land wieder trocken war, versprach Gott, die Erde nun nicht mehr zu verfluchen, um des Menschen willen. Und als Erinnerung für diesen Bund setzte er den Regenbogen an den Himmel (s. 1.Mose 9,17).


Glaubt man den Wissenschaftlern, die die Schöpfungslehre vertreten, so ist z.B. der Grand Canyon innerhalb kürzester Zeit durch die von der Sintflut angeschwemmten gewaltigen Ablagerungen entstanden, wobei die tiefen Schluchten von den abfließenden Wassermassen am Ende der Sintflut gegraben wurden – ebenso wie viele andere tiefe, breite Flußtäler, in denen heute nur noch vergleichsweise kümmerliche Rinnsale fließen (siehe Buch Fragen an den Anfang).


Das nächste größere Ereignis in der biblischen Geschichte ist der Turmbau in der Stadt Babel (1.Mose 11,1-9). Gott hatte den Menschen nach der Sintflut geboten, sich zu vermehren und auf der ganzen Erde auszubreiten. Doch die Menschen weigerten sich und wollten lieber eine Stadt mit einem gewaltigen Turm bauen, um nicht verstreut zu werden, sondern sich selbst einen Namen zu machen. Deshalb verwirrte der HERR ihre Sprache, so daß aus der einen Sprache viele wurden und jeder sich zu dem gesellte, dessen Sprache er noch verstand. Somit verteilten sich die Menschen dann doch über die ganze Erde. (Und in der geographischen Isolation entstanden innerhalb kurzer Zeit die verschiedenen Menschenrassen.)


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Der Abraham-Bund

Von da an hatte Gott keine besondere Verbindung mehr zu diesen Völkern, sondern in seiner erwählenden Gnade rief er einen einzelnen Mann und führte ihn ins Land Kanaan (dem heutigen Palästina). – Die Geschichte von Abraham (der zunächst noch Abram hieß) wird im 1. Buch Mose in den Kapiteln 12 bis 25 erzählt.

Als Gott Abram zu ersten Mal begegnete, war dieser schon 75 Jahre alt und noch kinderlos, da seine Frau unfruchtbar war. Gott versprach Abram jedoch wiederholt, das Land, das er durchwanderte, seinen Nachkommen zu schenken, die so zahlreich sein sollten wie die Sterne am Himmel. Und Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete Er ihm als Gerechtigkeit an. (1.Mose 15,6)

Als Abram Gott um ein Zeichen bat, daß tatsächlich alles so eintreffen werde, wie er es versprochen hatte, beauftragte Gott Abram, eine damals übliche Zeremonie vorzubereiten, bei der Tiere in Hälften zerlegt wurden, so daß die Partner eines Vertrages zwischen diesen Hälften hindurch schreiten konnten – mit der Bedeutung, daß es demjenigen, der den Vertrag bräche, genauso ergehen möge wie den toten Tieren. Und Abram tat wie der HERR es ihm befohlen hatte. Als die Sonne unterging, fiel ein tiefer Schlaf auf Abram. Dann wurde ihm gesagt, daß seine Nachkommen fremd sein werden in einem Lande, das nicht ihnen gehört; und dort werde man sie 400 Jahre unterjochen. Aber schließlich werde Gott dieses Volk, dem sie dienen müßten, richten. Danach sollten Abrams Nachkommen mit großer Habe aus diesem Land ausziehen und in der vierten Generation wieder hierher ins Land Kanaan zurückkommen. Als es nun finster geworden war, da war ein rauchender Glutofen, und eine Feuerfackel fuhr zwischen den Stücken hindurch. – Gott hatte Abram einschlafen lassen, so daß er nicht auch zwischen den Tierhälften durchlaufen mußte, denn es war ein einseitiger Vertrag, zu dem Abram nichts beitragen konnte. An dem Tage machte der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinen Nachkommen habe ich dieses Land gegeben, vom Strom Ägyptens bis an den großen Strom, den Euphrat. (1.Mose 15,18)

1.Mose 17,1-11 berichtet darüber, daß Abram 99 Jahre alt war, als der HERR zu ihm sprach: Siehe, ich bin der, welcher im Bunde mit dir steht; und du sollst ein Vater vieler Völker werden. Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich zu einem Vater vieler Völker gemacht. ... Und Gott sprach weiter zu Abraham: So bewahre du nun meinen Bund, du und deine Nachkommen nach dir, von Generation zu Generation! Das ist aber mein Bund, den ihr bewahren sollt, zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden. Und ihr sollt am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden. Das soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch.

In Kapitel 21 erfahren wir schließlich, wie Abraham, inzwischen 100 Jahre alt, und seiner Frau, die nur 10 Jahre jünger war als er, endlich der langersehnte Sohn – Isaak – geboren wurde.

Im nächsten Kapitel mußte Abraham dann Gott gegenüber seinen Gehorsam und seine Treue unter Beweis stellen, als er in 1.Mose 22,2 aufgefordert wurde: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Morija und bringe ihn dort zum Brandopfer dar auf einem der Berge, den ich dir nennen werde! Und Abraham gehorchte sofort, im Vertrauen darauf, daß Gott wußte, was er tat (siehe Vers 8) – bis im allerletzten Augenblick der Engel des HERRN eingriff und Abraham anstelle seines Sohnes den Widder opfern durfte, der sich mit den Hörnern im Gebüsch verfangen hatte – ein Bild, daß auf das spätere Lamm Gottes (Jesus Christus) hinwies, das auch von Gott zur Verfügung gestellt werden würde und das an unserer Stelle den Preis für unsere Sünden bezahlen würde.

Ab Kapitel 25 (wo Abraham im Alter von 175 Jahren stirbt) erfahren wir, daß Isaak zwei Söhne geboren wurden, Esau und Jakob (letzterer wurde später in Israel umbenannt), und daß Jakobs zwölf Söhne die Stammväter der heutigen zwölf Stämme Israels wurden. Einer dieser zwölf Söhne, Joseph, gelang durch die böse Tat seiner Brüder nach Ägypten in die Sklaverei und wurde dort durch erstaunliche Umstände zum zweitmächtigsten Mann des Landes. Dadurch war er später während einer schrecklichen Hungersnot in der Lage, seinen Vater und die Familien seiner Brüder nach Ägypten kommen zu lassen und sie dort zu versorgen. Schließlich legte Joseph vor seinen Brüdern Zeugnis ab über das Wirken Gottes: Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun; aber Gott gedachte es gut zu machen, um es so hinauszuführen, wie es jetzt zu Tage liegt, um ein zahlreiches Volk am Leben zu erhalten. (1.Mose 50,20)

Wie es Abraham vorausgesagt worden ist, lebte das Volk Israel etwa 400 Jahre in Ägypten (genau 430 Jahre) und wurde trotz großer Bedrängnis sehr zahlreich. Obwohl das Volk auch am ägyptischen Götzendienst teilnahm, schrieen sie zu Gott, als ihre Knechtschaft immer unerträglicher wurde. Und Gott erhörte ihr Wehklagen, und Gott gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob. (2.Mose 2,24)


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Der Mose-Bund

Im 2. Buch Mose lesen wir in Kapitel 3, wie Mose von Gott beauftragt wurde, zu Pharao zu gehen und zu verlangen, daß dieser das Volk Israel aus Ägypten wegziehen ließ. Pharao, der auf falsche Götter vertraute, verweigerte seine Zustimmung, da er sich natürlich der enormen wirtschaftlichen Bedeutung dieses Volkes für sein Land bewußt war. Deshalb schickte ihm Gott nacheinander zehn schreckliche Plagen als Gericht gegen die Ägypter und ihre falschen Gottheiten, bis das Land ruiniert war und Pharao endlich nachgab.

In Kapitel 12 wurde in Verbindung mit der zehnten Plage das Passah-Fest eingeführt: Gott kündigte an, in dieser Nacht als Gericht alle Erstgeborenen von Mensch und Tier in Ägypten zu töten. Dem Volk Israel befahl er jedoch, pro Familienverband ein makelloses, männliches, einjähriges Lamm als Passah-Opfer zu schlachten, mit dessen Blut den Türrahmen des eigenen Hauses zu bestreichen und dann während dieser Nacht im Inneren des Hauses zu bleiben und das Passahlamm zu essen. Und in der Nacht, als der HERR ganz Ägypten mit dieser Plage schlug, ging er an den Häusern, deren Türrahmen mit Blut bestrichen waren, vorüber (2.Mose 12,13). Hinter dem Blut des Passahlammes Schutz suchend, lernte das Volk, daß es auch nicht besser war als die Ägypter, sondern auf Vergebung und Erlösung durch Vergießen von unschuldigem Blut angewiesen war.

Somit zog nun das Volk Israel aus Ägypten aus, so wie Gott es Abraham gesagt hatte, und durchquerte die Wüste. Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie bei Tag und bei Nacht ziehen konnten. Die Wolkensäule wich nie von dem Volk bei Tag noch die Feuersäule bei Nacht. (2.Mose 13,21-22)

In den Kapiteln 19-24 erfahren wir, wie das Volk Israel am Berg Sinai aus Gottes Hand das Gesetz empfing, das in seiner Funktion als “Erzieher” dem Volk zeigen würde, daß es von Natur aus Gottes vollkommenen Maßstäben nicht entsprechen konnte, sondern immer von Gnade und Vergebung abhängig war. Gott gab auch seine ersten Gesetze für das soziale und religiöse Leben des Volkes und schloß einen Bund mit ihm, der mit Blut besiegelt wurde.

Und der HERR sprach zu Mose: Steige zu mir herauf auf den Berg und bleibe dort, so will ich dir die steinernen Tafeln geben und das Gesetz und das Gebot, das ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen! (2.Mose 24,12) – Und Mose blieb 40 Tage auf dem Berg und empfing viele Weisungen.

Doch als das Volk sah, daß Mose so lange wegblieb, vergaßen sie sofort wieder alles, was sie seit ihrem Auszug aus Ägypten erfahren hatten, machten sich eine goldenes Kalb und sprachen: Das sind eure Götter, Israel, die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben! (2.Mose 32,4)

Und der HERR sprach zu Mose: Ich habe dieses Volk beobachtet, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. So laß mich nun, damit mein Zorn gegen sie entbrennt und ich sie verzehre; dich aber will ich zu einem großen Volk machen! – (2.Mose 32,9-10) Doch Mose erwirkte Gnade für das Volk, und in Kapitel 34 wurde der Bund erneuert. Doch zeichnete sich hier schon ein Verhaltensmuster des Volkes ab, das sich in der Geschichte ständig wiederholen sollte.

Auch im 3., 4. und 5. Buch Mose wurden zahlreiche Anweisungen gegeben, unter anderem auch für den Opferdienst, durch den das Volk sich mittels der Priester mit Opfern und Anbetung Gott nahen konnte, und durch den dem Volk bewußt wurde, daß ihre Sündhaftigkeit sie von Gott getrennt hielt und daß sie ihre Strafe von sich nur durch das stellvertretende Opfer von unschuldigen Tieren abwenden konnten.

Gott gab dem Volk viele Anweisungen, die oft ganz einfach sinnvoll und nützlich, oft aber auch sinnbildlich waren. Sie dienten auch dazu, um Gottes auserwähltes Volk zu heiligen, d.h. “abzusondern” für Gott. Gottes Volk sollte sich von anderen Völkern unterscheiden, indem sie nicht deren Götzendienste oder barbarischen und unmoralischen Sitten übernahmen. Und sie sollten den anderen Völkern zum Segen werden, indem das Volk Israel in vorbildhafter Wirkung in Gemeinschaft mit dem einen lebendigen Gott lebte. Und so versprach Gott seinem Volk immer wieder reichen Segen, wenn sie ihm Gehorsam leisteten, aber auch Strafe und Verwerfung, solange sie sich von ihm abwanden.

Denn ein heiliges Volk bist du für den HERRN, deinen Gott; dich hat der HERR, dein Gott, aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist.

(5.Mose 7,6)

Siehe, ich lege euch heute den Segen und den Fluch vor: den Segen, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, gehorsam seid, die ich euch heute gebiete; den Fluch aber, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, nicht gehorsam sein werdet...

(5.Mose 11,26-28)

Es wird aber geschehen, wenn alle diese Worte über dich kommen werden, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es zu Herzen nimmst unter all den Heidenvölkern, unter die dich der HERR, dein Gott, verstoßen hat, und wenn du umkehrst zu dem HERRN ... so wird der HERR, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen und wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, wohin dich der HERR, dein Gott, zerstreut hat.

(5.Mose 30,1-3)

Mit dem Ende des 5. Buches Mose endete auch die Wüstenwanderung Israels, und sie begannen unter Moses Nachfolger, Josua, das verheißene Land einzunehmen. In den nun folgenden Büchern des Alten Testaments wird erzählt, wie das Volk Israel eine herrliche Blütezeit erlebte, aber aufgrund seines ständigen Ungehorsams Gott gegenüber schließlich wiederholt von fremden Völkern unterworfen wurde und viel Schreckliches durchmachen mußte.

Im Alten Testament wird deutlich, daß der Mensch, der gegen Gott rebelliert, seine Verurteilung verdient. Aber Gott zeigt ihm einen Weg zur Vergebung durch Glauben, durch ein stellvertretendes Opfer, und weist damit von Anfang an auf den Erlöser hin, der einmal geboren werden soll und sich selbst als Opfer geben wird. Und da die Bibel ein Buch der fortschreitenden Offenbarung ist, können wir im Neuen Testament die Erfüllung der Prophezeiungen des Alten Testaments sehen, zum Beispiel:


Im Alten Testament:

Da kamen sie zu Mose und sprachen: Wir haben gesündigt, daß wir gegen den HERRN und gegen dich geredet haben. Bitte den HERRN, daß er die Schlangen von uns wegnimmt! Und Mose bat für das Volk. Da sprach der HERR zu Mose: Mache dir eine Seraph-Schlange und befestige sie an einem Feldzeichen; und es soll geschehen, wer gebissen worden ist und sie ansieht, der soll am Leben bleiben!

(4.Mose 21,7-8)


Im Neuen Testament:

Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muß des Menschen Sohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

(Johannes 3,14-15)


Deshalb heißt es am Anfang des Neuen Testaments in einem der vier Evangelien:

Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.

(Johannes 1,17)


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Der neue, auf Christus gegründete Bund

Mehr als 300 Prophetien und Verheißungen im Alten Testament weisen auf die Geburt des ersehnten sogenannten Messias hin. Aus den Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes und den Briefen des Neuen Testaments erfahren wir, daß in Jesus Christus die im Alten Testament vorausgesagten Zeichen in Erfüllung gegangen sind und er dadurch als der Messias (der Gesalbte – ein Ausdruck, der auf einen König, Prophet oder Priester hinweist) bestätigt wurde.

Gott sandte seinen eigenen Sohn auf die Erde, der, obwohl er immer noch ganz Gott war, auch ganz Mensch war – mit nur einem, aber wesentlichen Unterschied: Er war frei von Sünde.


Denn es ist erschienen die Gnade Gottes, heilsam allen Menschen. (Titus 2,11)

Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! (Johannes 14,9)


Er war gekommen, um die von den ersten Menschen in die Welt gebrachte Sünde zu beseitigen, indem er die Strafe für unsere Sünde auf sich nahm, so daß alle, die dieses Geschenk annehmen würden, wieder in Gemeinschaft mit Gott leben könnten.

Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, welche unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen.

(Galater 4,4-5)


Als Jesus am Kreuz starb, starb er nicht für seine eigene Sünde, denn er hatte keine, sondern er war das makellose Passahlamm, durch das alle weiteren Tieropfer überflüssig werden würden für alle, die an ihn glaubten. Als Jesus kurz vor seinem Tod rief: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Mt 27,46; siehe auch Psalm 22, der etwa 1.000 Jahre vor der Kreuzigung Christi geschrieben wurde), spürte er, der normalerweise in ständiger geistlicher Gemeinschaft mit dem Vater lebte, das unerträgliche Gefühl des Getrenntseins von Gott; den Preis der Sünde. Gott goß seinen ganzen Zorn über seinen Sohn aus, damit in diesem stellvertretenden Opfer der Gerechtigkeit genüge getan werden konnte. Denn Gott ist nicht nur Liebe und Güte, sondern auch Gerechtigkeit und Heiligkeit, und deshalb muß Sünde gesühnt werden.


Er ist das Sühnopfer für unsre Sünden, aber nicht nur für die unsren, sondern auch für die der ganzen Welt. (1.Johannes 2,2)



Der Beweis dafür, daß das stellvertretende Opfer von Jesus Christus ausreichend war, um uns ewiges Leben zu schenken, lieferte Gott, indem er ihn wieder von den Toten auferweckte. Die Auferstehung Jesu ist die frohe Botschaft von Ostern, aufgrund derer jeder, der dieser Botschaft glaubt und sein Leben Christus anvertraut, seine Sünden am Fuß des Kreuzes ablegen und sich statt dessen mit der Gerechtigkeit Christi umhüllen darf, mittels derer er einst vorm Richterstuhl Gottes bestehen kann.

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es.

(Epheser 2,8)



Der Ort der Entscheidung:

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. (Johannes 14,6)




In der Bibel wird uns auch gesagt, daß Jesus nach seiner Auferstehung wieder zum Vater heimkehrte, wo er jetzt in Herrlichkeit zu seiner Rechten sitzt, und daß er eines Tages wiederkommen wird, um die Lebenden und die Toten zu richten. Und jeder, der hier das Geschenk der Erlösung ablehnt (und sich auf seine eigenen guten Werke verläßt oder Gottes Existenz gleich ganz abstreitet), trifft die Wahl, selbst für seine Sünden zu bezahlen, indem er die Ewigkeit getrennt von Gott, dafür aber zusammen mit Satan im Feuersee, verbringen muß.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie hören, werden leben. Denn wie der Vater das Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn verliehen, das Leben in sich selbst zu haben. Und er hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist. Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden; und sie werden herauskommen: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.

(Johannes 5,25-29)


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Heilung durch Jesus

Und siehe, da brachten sie einen Gelähmten zu ihm, der auf einer Liegematte lag. Und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! Und siehe, etliche der Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert! Und da Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr Böses in euren Herzen? Was ist denn leichter zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben! oder zu sagen: Steh auf und geh umher? Damit ihr aber wißt, daß der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben – sprach er zu dem Gelähmten: Steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim! Und er stand auf und ging heim.

(Matthäus 9,2-7)

Während der drei Jahre seines öffentlichen Wirkens vollbrachte Jesus sehr viele Wunder, darunter viele spektakuläre Heilungen, ja, sogar die Auferweckung Toter, so wie die von Lazarus. Jedoch alle, die im Moment körperliche Heilung erfahren hatten oder sogar ins Leben zurückgebracht worden waren, mußten irgendwann doch sterben. Deshalb kann körperliche Heilung nicht die letzte Antwort sein.


Zur Erinnerung: Da Gott den Menschen für die eine tiefe persönliche Beziehung mit Gott geschaffen hat, hing der Mensch an Gott wie ein Kind an der Nabelschnur seiner Mutter. Doch durch den Sündenfall wurde diese Verbindung geschädigt, und der Tod trat auf den Plan.




Sündenfall at-Zeichen als Bitmap um automatische Spam-Mailings zu verhinderngestörte Beziehung zu Gott




das gesamte Beziehungsgeflecht ist gestört:

Zwischenmenschliche Ebene

Beziehung zur Natur (Zerstörung der Umwelt)

Arbeit (“im Schweiße deines Angesichts ...”, 1.Mose 3,19)


Deshalb ist Heilung durch Jesus nicht in erster Linie auf der körperlichen, sondern vor allem auf der geistlichen Ebene notwendig! Denn durch die Vergebung der individuellen Sünde wird die verlorene Beziehung zu Gott wiederhergestellt. (Körperliche Heilung ohne geistliches Heil läßt den Menschen unter dem Vorwand des Lebens in den Händen des Todes!)




Heilung durch Glauben an Jesus



Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen; denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird ... Als letzter Feind aber wird der Tod besiegt.

(1.Korinther 15,21-26)


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Vollständige Erfüllung des Versprechens an Abraham

Jesus Christus, in dem die Prophezeiungen des Alten Testaments über den verheißenen Erlöser Erfüllung fanden, wurde von den meisten seiner jüdischen Landsleute abgelehnt. Somit wurde das Heil, daß zunächst zu den Juden kam, auch offen für alle anderen Völker, denn Gott sammelt sich nun ein Volk aus allen Völkern – die Gemeinde Jesu.

Gleichwie Abraham Gott geglaubt hat und es ihm zur Gerechtigkeit angerechnet wurde, so erkennt auch: Die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Kinder. Da es nun die Schrift voraussah, daß Gott die Heiden aus Glauben rechtfertigen würde, hat sie dem Abraham im voraus das Evangelium verkündigt: «In dir sollen gesegnet werden alle Völker.» – So werden nun die, welche aus Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham. ... Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen (denn es steht geschrieben: «Verflucht ist jeder, der am Holze hängt»), damit der Segen Abrahams zu den Heiden komme in Christus Jesus, damit wir durch den Glauben den Geist empfingen, der verheißen worden war. Brüder, ich rede nach Menschenweise: Sogar das Testament eines Menschen hebt niemand auf oder verordnet etwas dazu, wenn es bestätigt ist. Nun aber sind die Verheißungen dem Abraham und seinem Samen zugesprochen worden. Es heißt nicht: «und den Samen», als von vielen, sondern als von einem: «und deinem Samen», dieser ist Christus. Das aber sage ich: Ein von Gott auf Christus hin zuvor bestätigtes Testament wird durch das 430 Jahre danach entstandene Gesetz nicht ungültig gemacht, so daß die Verheißung aufgehoben würde. Denn wenn das Erbe durchs Gesetz käme, so käme es nicht mehr durch Verheißung; dem Abraham aber hat es Gott durch Verheißung geschenkt. Wozu nun das Gesetz? Der Übertretungen wegen wurde es hinzugefügt, bis der Same käme, dem die Verheißung gilt, und es ist durch Engel übermittelt worden in die Hand eines Mittlers. ... Ist nun das Gesetz gegen die Verheißungen Gottes? Das sei ferne! Denn wenn ein Gesetz gegeben wäre, das lebendig machen könnte, so käme die Gerechtigkeit wirklich aus dem Gesetz. Aber die Schrift hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen, damit die Verheißung aufgrund des Glaubens an Jesus Christus denen gegeben würde, die glauben. Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt und verschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte. ... Ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben, in Christus Jesus; denn ihr alle, die ihr in Christus hinein getauft seid, ihr habt Christus angezogen. Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus. Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.

(Galater 3,6-29)





Allen denen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; welche ... aus Gott geboren sind. (Johannes 1,12-13)

Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2.Korinther 5,17)

Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. (1.Korinther 6,17)



Wenn Sie gern Gottes Geschenk der Erlösung annehmen wollen, aber sich nicht sicher sind wie, oder wenn Sie weitere Fragen dazu haben, hilft Ihnen vielleicht der Besuch dieser Seiten:


Wer ist Jesus?

Jüngerschafts-Evangelisations-Kursdieser Kurs hilft zu verstehen, was es mit dem Leben als Christ, mit Christus, auf sich hat

(Übersetzung eines Kurses von Don Krow, auch direkter Download als zip-Datei möglich)





Quellenverzeichnis

Die Bibel – Version Schlachter 2000

Die Geschichte der Bibel

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